Winkelanschlag für Werktisch

Für einen Werktisch mit eingebauter Fräse braucht man öfters auch einen Winkelanschlag. Heute zeige ich wie man sich einen einfachen Winkelanschlag schnell und einfach selbst basteln kann.

Zur Führung verwenden wir eine T-Nutschiene, die wir in eienem der letzen Videos bereits in den Werktisch eingelassen haben. Damit bekommt diese T-Nutschiene gleich eine weitere sinvolle Aufgabe.

Als Führung habe ich mich nach einigen Versuchen mit Sechskanntschrauben, Nutsteinen etc. für eine einfache 8mm Messingstange entschieden. Diese läuft in de rT-Nutschiene sehr sauber und gleichmäßig ohne zu ruckeln, was mir für diese Anwendung am wichtigsten war.

Wie das ganze aufgebaut wird könnt ihr wieder sehr gut im Video ersehen. Die Maße könnt ihr der Sketchup-Datei, aber auch dem Video entnehmen. Der Aufbau ist eigentlich recht einfach, so das ich mir eine weitere Beschreibung erspare. 

 

Viel Spaß beim basteln! Wenn ihr Alternative Vorschläge habt, könnt ihr Sie auch gerne als Kommentar posten!

Download

3D-Sketchup Datei des Winkelanschlages mit Maßen
Hier wieder die 3D-Sketchup Datei im archivierten ZIP-Archiv. Ihr könnt Sie herunterladen und mit dem kostenlosen Tool Sketchup von allen Seiten betrachten und bei bedarf auch euren Vorstellungen anpassen.
SketchupWinkelanschlag.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 30.9 KB

Video

Bilder

So wird der fertige Winkelanschlag aussehen
So wird der fertige Winkelanschlag aussehen
Zur Führung wird ein 8mm Messingprofil genutzt
Zur Führung wird ein 8mm Messingprofil genutzt
Als Material verwende ich 18mm Multiplex (Sperrholz)
Als Material verwende ich 18mm Multiplex (Sperrholz)
Die Maße sind auch aus der Sketchup-Datei oder dem Video zu entnehmen
Die Maße sind auch aus der Sketchup-Datei oder dem Video zu entnehmen

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Kommentare: 13
  • #1

    Jens (Dienstag, 10 Juni 2014 17:04)

    Hallo, vielen Dank für diese wieder sehr interessante Anleitung. Ich hab jetzt schon einige deiner Entwürfe nachgebaut, u.a. den Tisch inkl. Fräseinsatz und Parallelanschlag. Alles ein wenig modifiziert, aber im wesentlichen so wie hier vorgestellt und sehr praktikabel. Mit dem Winkelanschlag wollte ich gerade anfangen :)
    Am wichtigsten für mich war der Tipp mit der Vierkant-Messingstange, ich such schon länger nach einer guten Lösung für die T-Nutschienen. Z.B. meinen Parallelanschlag kann ich nur mit Mühe schieben, weil sich die Sechskantschrauben schnell verkanten. Ich hab eben mal schnell recherchiert und kam im online-Versandhandel für einen halben Meter auf stolze 16 EUR inkl. Versand. Hast du eine bessere Bezugsquelle? Bei "meinem" Baumarkt gibst so etwas jedenfalls nicht.
    Also, vielen Dank nochmal
    Jens aus Bremen

  • #2

    Jens Bücking (Dienstag, 10 Juni 2014 17:21)

    Meine Frage hat sich schon erledigt, man muss nur gründlich genug gucken. In der Bucht bekommt man entsprechendes für die Hälfte.
    Gruss Jens

  • #3

    Tüftler (Dienstag, 10 Juni 2014 17:56)

    Ja stimmt, Sechskantschrauben lassen sich in den T-Nutschienen nicht so gleichmäßig verschieben. Ein wenig besser wird es wenn man den Kopf ein wenig runder feilt. Da muss man etwas experimentieren.


  • #4

    Philipp (Donnerstag, 03 Juli 2014 22:45)

    Hallo Tüftler.

    Der Tisch ist echt Bombe!!!
    Ich hab nicht viel Konstruktionserfahrung hab den Tisch aber trotzdem ohne viel mühe nachbauen können.
    Ich überlege aber, ob ich auf die 22mm Platte noch eine zweite mit 18mm draufschraube welche ich dann wechseln kann wenn sie kaputt ist.
    Nur hab ich dann das Problem das ich dann bei einem Wechsel der Platte, die 20mm Löcher wieder genau treffen müsste, was für mich noch bei der Handhabung mit der Oberfräse Schwierigkeiten darstellt. Hättest du da bitte einen guten Tipp für mich danke.

  • #5

    Tüftler (Freitag, 04 Juli 2014)

    Vorsicht, die gesamte Platte sollte möglichst nicht viel dicker als 22mm werden. Ansonsten wirst du Probleme beim einstecken der Schraubzwingen in die Löcher bekommen. Ich hatte das mal getestet, bereits ca. 8mm dicker und du bekommst die Schraubzwingen nicht mehr durch. Das liegt an dem rechten Winkel der Schraubzwinge. Die Löcher müssten dann größer werden!

  • #6

    Philipp (Samstag, 05 Juli 2014 11:42)

    Wow das ging ja schnell!! Naja nehme andere schrauzwingen. Ich hatte mir für meine Hobelbank schon solche zum Stecken geschweißt die funktionieren prima.

  • #7

    Philipp (Samstag, 05 Juli 2014 12:12)

    Allerdings habe ich das Problem das beim Löcher bohren mein Fräser immer auf die letzten Millimeter einen lauten knall gibt und das Loch dadurch teilweise Krater bekommt. Wissen Sie von was das kommen könnte. Es ist ein 20mm Hm Bosch Nutfräser mit Grundschneide. Vielen dank

  • #8

    Tüftler (Samstag, 05 Juli 2014 16:32)

    Nicht so fest drücken, ganz langsamen fräsen. Und gut Staub absaugen!

  • #9

    Gregor (Samstag, 29 November 2014 19:27)

    Hallo,
    Deine Bauanleitung Winkelanschlag für die Tischfräse ist soweit gut, was die Sicherheit betriftt. Allerdings ist das Fräsen des Halbkreises mit Hilfe der Tischfräse und Deiner abenteuerlichen Vorrichtung äusserst bedenklich! Kannst froh sein, dass nix schlimmeres passiert ist! Aber sowas öffentlich zu zeigen, ist verantwortungslos. Pardon das muss so gesagt werden.
    Sicherheit kommt an erster Stelle.
    Besser ist es, mit einem Zirkel für die Oberfräse den Halbkreis auszufräsen. Außerdem wird es genauer und sauberer!

    Hoffentlich demnächst mehr Sicherheit in Deiner Werkstatt!

    Gregor

  • #10

    kreativetueftler (Sonntag, 30 November 2014 10:52)

    Das die schnelle Eigenbauvorrichtung zum Ausfräsen des Kreises nicht ideal ist und auch nicht ganz ungefährlich hatte ich doch im Video deutlich gemacht, denke ich! Daher hatte ich auch die Alternative mit Stichsäge gezeigt! Beim fräsen sollte man die Vorrichtung etwas sicherer konstruieren, da hat Gregor schon recht, so bauen das Rückschläge oder ein Abheben möglichst nicht möglich sind!

  • #11

    Gregor (Montag, 01 Dezember 2014 11:08)

    Warum nicht gleich richtig machen?
    Wäre doch besser oder?

    Sowas würde ich nie mit der Tischfräse machen. Wie oben schon gesagt, besser ist es, einen "Zirkel" für die Oberfräse einzusetzen. Dieser lässt sich sogar recht einfach selbst herstellen!
    Es gibt keine Schläge oder Ausbrüche. Die Fräsung ist äusserst sauber. Und die Oberfräse ist leicht zu kontrollieren!

    Schau mal beim Guido Henn (oder der Holzwerken) nach. Dort gibt es sichere Lösungen!

  • #12

    kreativetueftler (Montag, 01 Dezember 2014 11:40)

    Dieser Blog hat nicht den Anspruch Lehrvideos zu machen! Er nennt sich "Tüftler" und ist ein ein Bastelblog! Hier kann man schauen was ich so bastele und kann wenn man mag Anregungen finden! Ich filme vieles einfach so nebenbei mit! Ich bin aber ein Hobbybastler und habe nicht den Anspruch ein Profi-Holzwerker zu sein und über vollständiges Fachwissen und alle Sicherheitsrichtlinien bescheid zu wissen. Alles beruht auf meinen praktischen Erfahrungen! Wenn ich mit etwas negative Erfahrungen mache oder Sicherheitsbedenken habe, dann sage ich dies natürlich im Video! Gerne können Profis wie du hier ihre fachkundigen Hinweise als Kommentar einbringen und so auf eventuell übersehene Dinge oder Gefahren aufmerksam machen. Damit werden auch diese Lücken geschlossen und das nützt doch allen! Ich habe aber nicht vor jetzt vor jeder schnellen Bastelei ein entsprechenden Kurs zu den Sicherheitsrichtlinien zu besuchen - dann müsste der Blog "Die Profis" heißen! Also Profis müssen hier auch ein wenig toleranter mit Hobbybastlern sein - sind aber gerne eingeladen mitzuarbeiten und vielleicht ein eigenes Video oder Gastartikel für den Blog bereitzustellen.

  • #13

    Thomas Kögler (Sonntag, 11 Januar 2015 20:04)

    Erst mal Kompliment zu Ihren Arbeiten und zu diesem Blog! Ich war bestimmt nicht das letzte mal hier!

    Die Idee mit den Flügel-Schrauben finde ich genial. Ich wusste aber gar nicht, dass es so etwas zu kaufen gibt. Als Alternative zu den Flügel-Schrauben:
    Wie wär's, einfach ein stück Gewindestange zu nehmen, am oberen Ende eine Flügelmutter und eine Kontermutter (drüber oder drunter).

    Gruß

    Thomas Kögler